Der auch in Deutschland bekannte Bürgermeister von Pozantı, Ali Avan, hat die in Deutschland lebenden Türken zu einem Besuch seiner Stadt eingeladen. Dabei richtete er seinen Aufruf ausdrücklich auch an ihre deutschen Freunde: „Nehmen Sie Ihre deutschen Freunde mit und kommen Sie nach Pozantı. Erleben Sie gemeinsam mit uns unsere Geschichte, unsere Kultur und unsere einzigartige Natur.“
Mit erfolgreichen kommunalen Projekten und einer besonderen Gestaltung des Stadtbildes hat Bürgermeister Ali Avan in den vergangenen Jahren maßgeblich zur sichtbaren Entwicklung Pozantıs beigetragen. Dabei betont er immer wieder, dass die Stadt nicht nur mit ihrer eindrucksvollen Natur, sondern auch mit ihrer jahrtausendealten Geschichte und ihrem kulturellen Erbe über ein großes touristisches Potenzial verfügt.
Avan verwies insbesondere auf die historische Bedeutung Pozantıs als einen der wichtigsten Übergangspunkte Anatoliens. „Hier finden sich nicht nur die Spuren der seit rund tausend Jahren lebendigen Yörük- und Turkmenenkultur, sondern auch die Spuren von Zivilisationen, Karawanen, Armeen und all jener Menschen, die im Laufe der Geschichte das Taurusgebirge überwinden wollten. Pozantı war über Jahrhunderte einer der bedeutendsten Knotenpunkte für militärische und wirtschaftliche Bewegungen“, erklärte der Bürgermeister.
Eine besondere Bedeutung misst Avan auch den historischen Spuren der deutsch-osmanischen Zusammenarbeit bei. Vor rund 150 Jahren entstanden in der Region im Zusammenhang mit dem Bau der Bagdadbahn bedeutende technische Bauwerke. Noch heute erinnern Spuren der damaligen Eisenbahnarbeiten und Baustellen an dieses Kapitel gemeinsamer Geschichte.
„Wenn man zu all dem noch die tausendjährige Yörük- und Turkmenenkultur hinzunimmt, stellt sich eigentlich die Frage: Warum sollte man anderswo Urlaub machen, wenn es Pozantı gibt?“, sagte Avan.
„Wir erwarten unsere deutschen Freunde in größeren Gruppen“
Auch die Beziehungen zur deutschen Partnergemeinde Margetshöchheim hob Ali Avan besonders hervor. Die Partnerschaft entwickle sich auf der Grundlage gegenseitiger Freundschaft und Herzlichkeit. Ziel sei es, diese Beziehungen künftig insbesondere durch Tourismus, Kultur und gegenseitige Besuche weiter auszubauen.
„Als eine Stadt, die ihre Geschichte achtet und ihr historisches Erbe bewahrt, wünschen wir uns, dass insbesondere unsere deutschen Freunde künftig mit größeren Delegationen nach Pozantı kommen“, erklärte Avan.
Pozantı habe seinen Gästen viel zu bieten: „Hier gibt es Tourismus, Geschichte und Kultur, eine großartige Natur und vor allem die berühmte anatolische Gastfreundschaft. Diese Schönheiten möchten wir mit unseren türkischen Landsleuten in Deutschland und mit unseren deutschen Freunden teilen.“
Dabei sei Pozantı keineswegs nur ein Reiseziel für eine bestimmte Jahreszeit. Die Region zeige im Sommer wie im Winter jeweils ihren ganz eigenen Charakter und ihre besonderen landschaftlichen Reize.
Avan appellierte deshalb auch an die in Deutschland lebenden Türken, Pozantı bei ihren nächsten Reisen in die Türkei bewusst in ihre Reiseplanung aufzunehmen. Dadurch könne zugleich ein wichtiger Beitrag dazu geleistet werden, die Stadt und die Region in Deutschland und Europa noch bekannter zu machen.
„Dr. Latif Çelik ist mit ganzem Herzen ein Pozantılı“
Bürgermeister Ali Avan würdigte zudem das Engagement des Europa-Repräsentanten Dr. Latif Çelik für die Bekanntmachung Pozantıs in Deutschland und anderen europäischen Ländern sowie für die Weiterentwicklung der Beziehungen zu Europa.
„Wir verfolgen die Arbeit von Dr. Latif Çelik in Europa mit großer Freude und Anerkennung. Denn er ist jemand, der Pozantı von Herzen liebt und sich unserer Stadt aufrichtig verbunden fühlt. Er ist mit ganzem Herzen ein Pozantılı“, sagte Bürgermeister Ali Avan abschließend.
