Der Helfer-vor-Ort-Dienst (HVO) in Rottenbauer konnte trotz großer Herausforderungen erfolgreich gesichert werden. Nachdem das Bayerische Rote Kreuz (BRK) entschieden hatte, den HVO-Dienst einzustellen, stand zunächst die Zukunft der schnellen Erstversorgung vor Ort auf dem Spiel.
Auf politischer Ebene setzten sich Dr. Hülya Düber, Dr. Andrea Behr und Florian Willbald sowie der CSU Ortsverband Rottenbauer dafür ein, den Betrieb nicht sofort zu beenden. Durch dieses Engagement wurde die Einstellung des Dienstes um sieben Monate verschoben. Diese Übergangszeit erwies sich als entscheidend, um eine tragfähige Lösung für Rottenbauer und Teile des Heuchhofs zu finden. Ohne ein Einsatzfahrzeug hätte es vor Ort keine First Responder mehr gegeben.
Zum 1. Dezember 2025 wurde schließlich sowohl das Einsatzfahrzeug als auch der gesamte HVO-Dienst vom BRK an die Freiwillige Feuerwehr Rottenbauer übergeben. Damit konnte die wichtige Ersthelferstruktur im Stadtteil dauerhaft erhalten werden.
Um die notwendige Ausstattung für den Weiterbetrieb sicherzustellen, wurde ein Crowdfunding-Projekt ins Leben gerufen. Dank der großen Unterstützung aus der Bevölkerung und von Förderern konnten ausreichend finanzielle Mittel gesammelt werden, um das erforderliche Material zu beschaffen.
Die erfolgreiche Übernahme des HVO-Dienstes durch die Freiwillige Feuerwehr Rottenbauer ist ein starkes Beispiel für ehrenamtliches Engagement, kommunalen Zusammenhalt und die Bedeutung politischer Unterstützung. Die Bürgerinnen und Bürger von Rottenbauer können sich weiterhin auf eine schnelle medizinische Erstversorgung verlassen.
HVO-Dienst in Rottenbauer erfolgreich in neue Hände überführt
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