Für 2680 Erstklässler in Stadt und Landkreis Würzburg beginnt mit diesem Schuljahr ein neuer Lebensabschnitt – ebenso wie für 50 neue Lehramtsanwärterinnen und -anwärter. Mit ihrer Vereidigung am letzten Tag der Sommerferien haben sie in ihren zweijährigen Vorbereitungsdienst an Grund- und Mittelschulen begonnen.
Der stellvertretende fachliche Leiter der Staatlichen Schulämter in Stadt und Landkreis Würzburg, Schulamtsdirektor Ingo Matschullis, stellvertretender Landrat Alois Fischer, Würzburgs 3. Bürgermeister Joachim Spatz, die Schulräte Winfried Gintschel und Dr. Frank Hörner, Personalratsvorsitzender Thomas Cimander sowie die betreuenden Seminarleiterinnen und Seminarleiter begrüßten die neuen Lehramtsanwärterinnen und -anwärter. Nach ihrem ersten Staatsexamen werden sie in den kommenden zwei Jahren an ihren Einsatzschulen und in den Seminaren auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit der zweiten Lehramtsprüfung.
Vorbereitungsdienst anstrengend und erfüllend
„Wir brauchen Sie, und wir freuen uns, dass Sie da sind“, betonte Schulamtsdirektor Ingo Matschullis bei der Vereidigung. Die Situation bei den Grundschullehrkräften sei erfreulich, während die Versorgung an den Mittelschulen weiterhin angespannt sei. 37 der neuen Anwärterinnen und Anwärter werden an Grundschulen, 13 an Mittelschulen eingesetzt. Drei absolvieren ihre Ausbildung im Rahmen einer Sondermaßnahme.
Schulrat Winfried Gintschel wies auf die herausfordernde, aber zugleich gewinnbringende Arbeit als Lehrkraft hin. Sein Kollege Dr. Frank Hörner wünschte den angehenden Lehrerinnen und Lehrern Mut und Freude für ihren neuen Beruf: Die Tätigkeit sei anstrengend, aber auch erfüllend. Stellvertretender Landrat Alois Fischer gratulierte den Neulingen: „Heute vor dem Pult, morgen dahinter.“ Er wünschte ihnen für die kommenden zwei Jahre einen guten Start und viel Freude an ihrer künftigen Aufgabe.
Wissenschaft und Bildung sind herausgefordert
Würzburgs 3. Bürgermeister Joachim Spatz betonte die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis Würzburg im Bildungsbereich. „Ihre Arbeit ist sinnstiftend und wichtig. Gerade in einer Zeit, in der Wissenschaft und Bildung herausgefordert sind, braucht es Menschen, die Wissen vermitteln, junge Menschen begleiten und ihnen Orientierung geben“, so Spatz.
Auch Personalratsvorsitzender Thomas Cimander sowie die sechs Seminarleiterinnen und Seminarleiter wünschten den neuen Kolleginnen und Kollegen einen guten Start in ihre Ausbildung.
Mut, Ausdauer und Neugier im Lehrberuf
„Mut, Ausdauer, Neugier – bringen Sie diese drei Dinge mit für den Lehrberuf“, gab Ingo Matschullis den neuen Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern abschließend mit auf den Weg. „Und vergessen Sie nie den nachhaltigen Einfluss, den Sie haben.“
Nach der Vereidigung erhielten diese ihre Urkunden für das Beamtenverhältnis auf Widerruf. Sie werden an 37 Grundschulen und zehn Mittelschulen in Stadt und Landkreis Würzburg eingesetzt.
Bildunterschrift:
50 neue Lehrkräfte für die Grund- und Mittelschulen in Stadt und Landkreis Würzburg vereidigte der stellvertretende Schulamtsdirektor Ingo Matschullis (vorne, Vierter von links). Der stellvertretende Landrat Alois Fischer (vorne, Dritter von links) und Würzburgs 3. Bürgermeister Joachim Spatz (vorne, Fünfter von links) begrüßten die neuen Lehrerinnen und Lehrer und brachten ihre Freude über die Verstärkung zum Ausdruck.
Foto: Uwe Dietrich
