Die beiden aussichtsreichen Kandidaten der CSU-Liste für die bevorstehenden Kommunalwahlen, Adolf Bauer(Listenplatz 9) und Emanuella La Rosa (Listenplatz 10), haben in einer gemeinsamen Stellungnahme die zentrale Rolle von Migrantinnen und Migranten für die Entwicklung der Stadt hervorgehoben.
In ihren gegenüber Ayhaber abgegebenen Aussagen betonten beide, die seit vielen Jahren für ihren engen Dialog mit Wählerinnen und Wählern türkischer Herkunft bekannt sind, dass die Beiträge der türkischen und italienischen Zuwanderer seit den frühen 1960er-Jahren nicht hoch genug eingeschätzt werden könnten. „Die Türkinnen und Türken sowie die Italiener, die zu Beginn der 1960er-Jahre in unsere Stadt kamen, haben einen nachhaltigen und unverzichtbaren Beitrag für Würzburg geleistet. Insbesondere die mediterranen Migrantinnen und Migranten haben Ende der 1960er-Jahre mit ihrer Esskultur maßgeblich dazu beigetragen, dass sich unsere Stadt gastronomisch weiterentwickelt und profiliert hat“, erklärten Bauer und La Rosa.
Darüber hinaus unterstrichen sie, dass der wirtschaftliche Aufschwung und die strukturelle Entwicklung der Stadt ohne den Einsatz von Menschen italienischer und türkischer Herkunft kaum denkbar gewesen wären. „Seit 1955 aus Italien und ab 1960 aus der Türkei kommende Migrantinnen und Migranten haben unserer Stadt einen nicht quantifizierbaren Mehrwert verschafft. Sie haben ein Integrationsbeispiel geschaffen, das mit goldenen Lettern in die Stadtgeschichte eingehen wird“, so die beiden Kandidaten.
Als weiteres Beispiel für erfolgreiche Integration und gesellschaftliche Anerkennung nannten sie die türkischstämmige Politikerin Hülya Düber, die viele Jahre als Sozialreferentin tätig war und heute in Berlin die Region vertritt. Düber gilt stadtweit als hoch angesehene Persönlichkeit und als prägendes Beispiel für gelungene politische Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte.
