Projekt Ride a Bike - Chancengleichheit auf zwei Rädern Mountainbikes für die offene Jugendarbeit

Im Bild von links nach rechts: Felix Schmitt, Inhaber fxsports, Daniel Redelberger, Vorsitzender des SJR Würzburg, Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Luciano Kutger, Förderverein JUZ Zoom, Lukas Königer, Würzburg Riders e.V. und Gunther Kunze, Fachbereichsleiter Jugend und Familie Stadt Würzburg Vorne im Bild: Carlos  Foto: Kristin Funk Im Bild von links nach rechts: Felix Schmitt, Inhaber fxsports, Daniel Redelberger, Vorsitzender des SJR Würzburg, Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Luciano Kutger, Förderverein JUZ Zoom, Lukas Königer, Würzburg Riders e.V. und Gunther Kunze, Fachbereichsleiter Jugend und Familie Stadt Würzburg Vorne im Bild: Carlos Foto: Kristin Funk

„Die Jugendlichen, die wir bei uns im Jugendzentrum Zoom erreichen, treiben in der Regel aus eigener Motivation heraus wenig Sport und haben tendenziell einen eher ungesunden Lebensstil“, erklärt Sozialpädagoge Jonas Rilke vom JuZ Zoom in der Lindleinsmühle.
„Wir möchten ihnen deshalb die Lust an der Bewegung in der Natur nahebringen. Mountainbike fahren – ob auf Trails im Wald oder „Pumptracks“ bzw. „Flowtrails“ in näherer Umgebung Würzburgs – bietet sich dafür unserer Meinung nach sehr an“, fügt Kilian Schick, der zuständige städtische Kollege von der offenen Jugendarbeit an.
So entstand die Idee zum Bewegungsangebot und damit zum Bike Projekt „Ride a Bike“, denn Bike-Sport ist gesund. Er macht aber vor allem auch viel Spaß und birgt gerade beim Downhill Nervenkitzel und Adrenalin-Ausstoß bei den Fahrerinnen und Fahrern. Die Jugendlichen können ihren Mut und ihre Geschicklichkeit ausprobieren und Grenzen ausloten. Allerdings haben die Jugendlichen im JuZ in der Regel nicht die finanziellen Voraussetzungen, um sich einigermaßen vernünftige Mountainbikes zu kaufen. Deshalb möchte es die Stadt, der Fachbereich Jugend und Familie, diesen Jugendlichen ermöglichen, den tollen Sport des Mountainbikens erfahren und für sich entdecken zu können.

So entstand das Projekt „Ride a Bike“, das nun mit der Übergabe der Bikes bei fxsports in Würzburg an den Posthallen starten kann. Kooperationspartner sind der Fachbereich Jugend und Familie der Stadt, fxsports, der SJR (Stadtjugendring), die Würzburg Riders und der Förderverein des städt. Jugendzentrums Zoom mit freundlicher Unterstützung der Sparkassenstiftung Würzburg. Die Idee der Kooperationspartner ist es, möglichst vielen Jugendlichen die Nutzung der Bikes zu ermöglichen. Daher können sie sowohl von den Jugendzentren/-treffs in Würzburg als auch von den Jugendlichen verbandlicher Jugendarbeit wie z.B. den Pfadfindern und dem Jugend Rot Kreuz aus ganz Würzburg kostenlos inkl. Transportern ausgeliehen werden, um gemeinsame Ausflüge durchzuführen.

Das partizipative und integrative Projekt soll so niedrigschwellig wie möglich sein, deshalb wird es für interessierte Jugendliche kostenlos sein. Zudem werden auch geflüchtete Jugendliche, wie aktuell aus der Ukraine, für eine Teilnahme angesprochen.

Möglich gemacht haben die Finanzierung die Sparkassenstiftung für die Stadt Würzburg, der SJR, der Förderverein des Jugendzentrums Zoom, der Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Würzburg und insbesondere Felix Schmitt von fxsports, der neben einem satten Preisnachlass auf die Bikes und die Ausrüstung wie Helme und weiteres Equipment vor allem dafür gesorgt hat, dass die Bikes trotz der schwierigen Versorgungslage auf dem Bikemarkt nun rechtzeitig zum Sommer da sind und genutzt werden können. Es war den Ideen- und Geldgebern sehr wichtig, die Bikes im örtlichen Einzelhandel zu besorgen.

Oberbürgermeister Christian Schuchardt, selbst oft mit dem Rad unterwegs, findet die Projektidee klasse. „Die jungen Menschen für anspruchsvolle Bewegung in der Natur zu begeistern, die alle Sinne benötigt und diese schärft, ist ein hervorragender Ansatz. Und es schärft auch das technische Verständnis, denn die Bikes müssen ab und an auch mal gewartet werden“, so der Oberbürgermeister. Diese Wartung sollen die jungen Leute unter fachlicher Anleitung auch lernen.

„Das Projekt ist ein weiterer Baustein in den Aktionen „gemeinsam aktiv werden, auch und vor allem nach Corona“ der Jugendarbeit von und für die Stadt Würzburg“, ergänzt Fachbereichsleiter Gunther Kunze, Fachbereich Jugend und Familie. „Herzlichen Dank den Akteuren und den Geldgebern für die aktive bzw. großzügige Unterstützung.

Aytürk

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