Stadt Würzburg ist Mitglied im Ausschuss des Bayerischen Waldbesitzerverbandes

Stadtförster Karl-Georg Schönmüller ist seit kurzem neu gewähltes Mitglied im Ausschuss des Bayerischen Waldbesitzerverbandes. Foto: Quirin Friederich Stadtförster Karl-Georg Schönmüller ist seit kurzem neu gewähltes Mitglied im Ausschuss des Bayerischen Waldbesitzerverbandes. Foto: Quirin Friederich

 

Die Stadt Würzburg, vertreten durch den Leiter der städtischen Forstbetriebs Karl-Georg Schönmüller, ist seit kurzem Mitglied im Ausschuss des Bayerischen Waldbesitzerverbandes. Der Ausschuss ist zuständig für die Wahl des Vorstandes und die strategische Ausrichtung des Waldbesitzerverbandes in forstpolitischen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fragen der Bayerischen Forstbetriebe. Als Besonderheit in Bayern wählt der Ausschuss alle zwei Jahre eine Waldkönigin und die Bayerische Waldprinzessin. 25 Vertreter des bayerischen Waldbesitzes, von Kleinprivat- über Kommunal- bis Staatswald oder Forstliche Zusammenschlüsse bilden den Ausschuss.

Bürgermeister und Umweltreferatsleiter Martin Heilig gratuliert Karl-Georg Schönmüller zum Einzug in den Ausschuss und sagt: „Holz ist ein elementarer Baustein einer klimaneutralen Wirtschaftsweise. Holz ist nachhaltig, regional und vielfältig einsetzbar. So werden aus dem Stadtwald Würzburg nicht nur Bau- und Möbelholz geliefert, sondern in innovativen Holzwerken werden aus Laubhölzern ökologisch hochwertige Textilstoffe gefertigt. Doch ein Großteil der Wälder, auch der Würzburger Stadtwald, besteht aus nicht klimastabilen Bäumen. Wir müssen die Wälder an ein wärmeres Klima anpassen und mit vielfältigen, naturbasierten Strategien der Klimakrise entgegensteuern. Mit der Mitgliedschaft im Ausschuss des Bayerischen Waldbesitzerverbandes vernetzt sich die Stadt Würzburg insbesondere in den Bereichen der Holzvermarktung, der Forstpolitik und Inwertsetzung von Ökosystemleistungen.“

Der Stadtwald Würzburg umfasst ein Areal von 952 Hektar. Über 50 Hektar, davon das 23,5 Hektar große Naturwaldreservat Waldkugel, sind als Naturwald ausgewiesen und damit aus der Bewirtschaftung herausgenommen. Über 900 Hektar werden naturnah genutzt. Die städtischen Waldflächen liegen überwiegend in der Gemarkung Heidingsfeld. Für 100 Hektar Wald im Eigentum der Trinkwasserversorgung Würzburg in Zell wird zudem ein forstliches Management angeboten.

Der Bayerische Waldbesitzerverband e.V. wurde 1918 gegründet und ist die berufsständische und politische Vertretung der Waldbesitzer in Bayern. Im Verband sind rund 160.000 Waldbesitzer organisiert. Über 50 % des bayerischen Waldbesitzes sind in Privatbesitz.

 

BU: Stadtförster Karl-Georg Schönmüller ist seit kurzem neu gewähltes Mitglied im Ausschuss des Bayerischen Waldbesitzerverbandes. Foto: Quirin Friederich

 

Aytürk

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