Das NRW-Handwerk geht nach Israel

Gaben in Tel Aviv das Startsignal für die Handwerkerstipendien »Go Israel«: Staatssekretär Dr. Mark Speich (r.) in Vertretung für den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst und WHKT-Hauptgeschäftsführer Matthias Heidmeier (l.) | Foto: Land NRW/R. Sondermann Gaben in Tel Aviv das Startsignal für die Handwerkerstipendien »Go Israel«: Staatssekretär Dr. Mark Speich (r.) in Vertretung für den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst und WHKT-Hauptgeschäftsführer Matthias Heidmeier (l.) | Foto: Land NRW/R. Sondermann
Gaben in Tel Aviv das Startsignal für die Handwerkerstipendien »Go Israel«: Staatssekretär Dr. Mark Speich (r.) in Vertretung für den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst und WHKT-Hauptgeschäftsführer Matthias Heidmeier (l.) | Foto: Land NRW/R. Sondermann 
 
Im Rahmen der Israel-Reise von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst wurde am 14.03.2022 das neue Handwerkerstipendium »Go Israel« vorgestellt: Junge Führungskräfte im NRW-Handwerk können mit Unterstützung von »Go Israel« ein Praktikum in israelischen Unternehmen durchführen.
 
Die Idee, innovativen Handwerkerinnen und Handwerkern die Chance zu bieten, sich bei innovativen israelischen Unternehmen in die Zukunft ihrer Branche einzuarbeiten, entstand auf einer Israel-Reise des NRW-Handwerks 2020, an der auch der heutige WHKT-Präsident und Präsident der Handwerkskammer Dortmund, Berthold Schröder, sowie der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und der Handwerkskammer zu Köln, Hans Peter Wollseifer, teilnahmen. Für sie war schnell klar: Das Handwerk will den Austausch mit Israel nach Kräften unterstützen. Mit Förderung durch das Land NRW wird ein erstes wichtiges Projekt nun umgesetzt. Junge künftige Führungskräfte im Handwerk können sich darauf bewerben. Staatssekretär Dr. Mark Speich in Vertretung für den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst und WHKT-Hauptgeschäftsführer Matthias Heidmeier haben in Tel Aviv das Startsignal für die Handwerkerstipendien »Go Israel« gegeben. Ministerpräsident Wüst musste sich kurz vor der Veranstaltung in Corona-Hotelquarantäne in Jerusalem begeben und konnte den Start des Programms daher nicht persönlich verkünden.
 
»Eine der größten Herausforderungen, die auf uns zukommen, ist die Transformation unseres Landes zu einer klimaneutralen und digitalen Gesellschaft. Diese Transformation gelingt nur mit dem Handwerk, das mit über 190.000 Betrieben und 1,2 Mio Beschäftigten in NRW seit jeher ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist. Das Handwerk verfügt über die nötige Innovationskraft und Umsetzungskompetenz, damit zum Beispiel die ambitionierten Klimaziele in NRW und Deutschland erreicht werden können«, so Matthias Heidmeier, Hauptgeschäftsführer des Westdeutschen Handwerkskammertags, der Dachorganisation der Handwerkskammern in NRW.
 
Das Handwerkerstipendium »Go Israel« bietet Gesellinnen und Gesellen sowie Meisterinnen und Meistern bis 35 Jahre, die sich auf eine Führungsposition im Handwerk vorbereiten, die Chance, die Zukunft ihres Gewerks im innovativen israelischen Markt kennen zu lernen. Die Gestaltung von Transformationsprozessen ist Triebfeder israelischer Unternehmen und Start ups. Mit innovativen Ideen und Prozessen entwickeln sie Zukunftstechnologien, die in Israel heute vielfach schon Alltag sind.
 
NRW bietet mit den Handwerkerstipendien »Go Israel« – erstmals und deutschlandweit einzigartig – innovativen und zukunftsorientierten jungen Führungskräften im Handwerk die Chance, in Israel technologische Entwicklungen, Innovations- und Fehlerkultur und deren kulturellen Kontext kennen zu lernen. Die Möglichkeiten der handwerklichen Ausbildung stehen hinter denen eines Studiums nicht zurück. »Das Handwerkerstipendium ist ein wichtiges Signal der Gleichwertigkeit. Hiermit ermutigen wir ausdrücklich Jugendliche, sich mit den Chancen, die das Handwerk ihnen bietet, auseinander zu setzen und ihre Talente und ihr Engagement in einen Handwerksberuf einzubringen und so die Aufstiegschancen zu entdecken. Werden Sie Teil der Transformation unserer Gesellschaft hin zu Klimaneutralität und Nachhaltigkeit«, so Heidmeier.      
Das Leuchtturmprojekt »Go Israel« übernimmt für das Handwerk das erfolgreiche Programm »New Kibbutz« von DAAD und Deutsch-Israelischer Auslandshandelskammer (AHK), mit dem Studierenden ein Praktikum in israelischen Unternehmen und Start ups ermöglicht wird. Die Schaffung eines entsprechenden Angebots für das Handwerk trägt bei zur Wertschätzung und Steigerung der Attraktivität des Handwerks, um Jugendlichen Alternativen zu akademischen Karrierewegen aufzuzeigen. Die AHK Israel ist auch Partner des Handwerks bei der Umsetzung von »Go Israel«.
 
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Gaben in Tel Aviv das Startsignal für die Handwerkerstipendien »Go Israel«: Staatssekretär Dr. Mark Speich (r.) in Vertretung für den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst und WHKT-Hauptgeschäftsführer Matthias Heidmeier (l.) | Foto: Land NRW/R. Sondermann
Aytürk

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