Gegen wilden Müll am Main / Aufklärungskampagne der Umweltstation der Stadt Würzburg startet

Cöp kutusu

Die Umweltstation der Stadt Würzburg führt zum zweiten Mal die im letzten Jahr erfolgreich gelaufene Anti-Littering-Kampagne durch. Julius Haider, Vincent Katzenberger, Adrian Kunz und Fabian Plendl, Studierende der Würzburger Universität, werden nach einer ausführlichen Einweisung durch das Team der Umweltstation regelmäßig über die Mainwiesen laufen und dort über die Problematik der wilden Müllentsorgung aufklären, Infomaterial und gratis Abfalltüten verteilen und Taschenaschenbecher an Raucher verschenken. Gerade diese sehr nützlichen Giveaways kamen schon letztes Jahr extrem gut bei den Rauchern an“, so Julius Haider, der sich so wie die anderen Studenten auf die Aktion am Main freut. „ Endlich können wir wieder etwas gegen die Vermüllung der Mainwiesen beitragen“, fügt Fabian Plendl hinzu. Grafisches Erkennungsmerkmal der Kampagne ist ein Smiley mit zum Mitmachen auffordernden Sprüchen, der u.a. auch auf den Aufklebern auf allen Mülltonnen und den T-Shirts der Studenten zu sehen ist. Kernanliegen der Kampagne ist es, die Besucherinnen und Besucher der Mainwiesen zu motivieren, ihr Müllentsorgungs-Verhalten zu hinterfragen und ihren Abfall in die Tonnen zu entsorgen.

 

Das Gartenamt und die Stadtreiniger haben extra für die wärmere Jahreszeit 30 % mehr Tonnenvolumen aufgestellt. Der Wunsch, deutlich mehr Tonnen anzubieten, war eines der Ergebnisse der Umfrage zur Müllproblematik an Hotspots von Würzburg. Diese Tonnen werden auffällig mit dem Kampagnenlogo und witzigen Texten beklebt, so dass sie schon von weitem erkennbar sind. Außerdem wurden Mülltonnen mit zum Thema passenden Graffitis durch die beiden Graffitikünstler Andreas Pistner und Christoph Ulherr besprayt, die an besonderen Hotspots am Main ihren Platz finden werden. Zigarettenstummel- und Kronkorkensammler kommen in den nächsten Wochen hinzu. Die Kronkorken werden von Schülerinnen und Schülern der Hans- Schöbel-Schule in einem Upcyclingprojekt weiter verarbeitet. Ab einer bestimmten Menge an gesammelten Kippen finanziert ein Sponsor Baumpflanzungen. Parallel hat die Umweltstation die Aktion „Einmal ohne, bitte“ in Würzburg ins Leben gerufen, die dazu beiträgt, dass weniger Einmalgeschirr und – verpackungen verwendet werden (www.wuerzburg.de/umweltstation) und Geschäfte sichtbar macht, in denen Kunden Ware unverpackt kaufen und in eigenen Mehrweggefäße füllen lassen können.

 

Bei Fragen zur Anti-Müll-Kampagne oder für Anregungen zum Thema Vermüllung der Mainwiesen und Parks steht das Team der Umweltstation persönlich im Nigglweg 5, telefonisch unter 0931-37 4400 oder per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

 

BU: vli: Adrian Kunz, Vincent Katzenberger, Julius Haider, Fabian Plendl, Anja Knieper (Leiterin der Umweltstation). Foto: Valentin Pfingstl

 


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