Die Ramadan-Lebensmittelpakete von Islamic Relief erreichen 1,4 Millionen Menschen in aller Welt

Foto rechts: Eine Mutter in Malawi mit ihren Kindern und dem Ramadan-Paket im Gepäck (Copyright Islamic Relief). Foto rechts: Eine Mutter in Malawi mit ihren Kindern und dem Ramadan-Paket im Gepäck (Copyright Islamic Relief).

Anlässlich des islamischen Fests zum Abschluss des Ramadans ruft Islamic Relief zu mehr Unterstützung für Menschen auf, die von den weltweit steigenden Lebensmittelpreisen betroffen sind. Spenderinnen und Spender aus Deutschland erreichten über 253.000 Menschen mit Lebensmittelpaketen und mehr als 29.000 Kinder mit Festgeschenken. Gemeinsam mit ihrem internationalen Islamic Relief-Netzwerk erreichte die Hilfsorganisation in diesem Ramadan mehr als 1,4 Millionen Menschen mit Lebensmittelpaketen.

 

 

Islamic Relief hat während des Fastenmonats Ramadan mehr als 1,4 Millionen Menschen mit Lebensmittelpaketen versorgt, obwohl die steigenden Lebensmittelpreise und die mangelnde Verfügbarkeit von Lebensmitteln in vielen Ländern eine noch nie dagewesene Herausforderung darstellen.

 

Der Krieg in der Ukraine verschärft die weltweite Hungerkrise, da er die Versorgung mit Weizen und Öl unterbricht, die Preise in die Höhe treibt und viele Familien nicht in der Lage sind, sich Grundnahrungsmittel zu leisten.

 

„Dank unserer Unterstützerinnen und Unterstützer und der Bemühungen unserer Teams vor Ort konnten wir trotz der Herausforderungen noch mehr Menschen als im letzten Jahr erreichen und etwas Erleichterung und Hoffnung in der Welt verbreiten. Doch unser Einsatz gegen den Hunger geht weiter und wir hoffen auf mehr Engagement der internationalen Gemeinschaft“, sagt Nuri Köseli, Pressesprecher von Islamic Relief Deutschland.

 

Lebensmittelpakete mit Grundnahrungsmitteln wie Reis, Bohnen, Mehl, Datteln, Öl und Zucker wurden in 33 Ländern in Afrika, Asien, dem Nahen Osten und Europa verteilt. Neben den Lebensmitteln hat Islamic Relief verarmten Familien auch Bargeld zur Verfügung gestellt, damit sie das Nötigste kaufen können, sowie Lebensmittelgutscheine, die in kleinen Geschäften eingelöst werden können und die lokale Wirtschaft unterstützen.

 

Am Horn von Afrika, wo die schlimmste Dürreperiode seit Jahrzehnten viele Familien in Hunger und Elend gestürzt hat, lieferte Islamic Relief eine Kombination aus Lebensmittelpaketen und Bargeldhilfe für mehr als 100.000 Menschen in Äthiopien und mehr als 70.000 Menschen in Somalia.

 

In Afghanistan, wo aufgrund des wirtschaftlichen Zusammenbruchs der letzten Monate 95 Prozent der Menschen nicht genug zu essen haben, verteilten Teams von Islamic Relief Lebensmittelpakete für mehr als 200.000 Menschen im ganzen Land. 

 

Im Jemen ist nach sieben Jahren Konflikt fast die Hälfte der kleinen Kinder unterernährt. Teams von Islamic Relief verteilten Lebensmittelpakete und Lebensmittelgutscheine an mehr als 150.000 Menschen.

 

Angesichts des Ramadan-Fests hat Islamic Relief außerdem Geschenke wie Kleidung und Schuluniformen an rund 70.000 Kinder in 13 Ländern, darunter Syrien und die besetzten palästinensischen Gebiete, verteilt.

 

 

Foto links: Eine Frau in Syrien nimmt ihr Ramadan-Paket entgegen

 

Zaheer Afzal, der seit mehr als 10 Jahren die Ramadan-Verteilungen des weltweiten Islamic Relief-Netzwerks koordiniert, berichtet zur diesjährigen Verteilung:

 

„Der Hunger in der Welt nimmt zu, was auf viele Faktoren zurückzuführen ist, darunter die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, die nun durch die Krise in der Ukraine noch verschärft wird. Diese Ramadan-Lebensmittelpakete sind für arme Familien in dieser kritischen Zeit eine lebenswichtige Hilfe. Doch die Kombination aus steigenden Lebensmittel- und Treibstoffpreisen und der Unterbrechung der Versorgungsketten hat dazu geführt, dass dies die schwierigste Ramadan-Verteilung ist, an die ich mich erinnern kann. Es wird immer teurer, selbst Grundnahrungsmittelpakete zu füllen und sie in entlegene Gemeinden zu transportieren.“

 

Die Auswirkungen der Krise in der Ukraine sind überall auf der Welt zu spüren und könnten Millionen von Menschen in eine Hungersnot treiben. Islamic Relief ruft wohlhabende Staaten auf, mehr Unterstützung zu leisten, um den betroffenen Menschen in Not zu helfen, die Auswirkungen der steigenden Lebensmittel- und Energiekosten zu bewältigen.

 

Im Jahr 2021 erreichte Islamic Relief 1,2 Millionen Menschen mit Ramadan-Lebensmittelpaketen.

 

Last modified on Dienstag, 03 Mai 2022 14:12
Aytürk

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