Ausstellung in der Behr-Halle des Würzburger Rathauses „Was bleibet aber…. Literatur im Lande“

Ausstellung in der Behr-Halle des Würzburger Rathauses „Was bleibet aber…. Literatur im Lande“

Heute um 17 Uhr eröffnet Stadtheimatpfleger Dr. Hans Steidle die Ausstellung der Leonhard-Frank-Gesellschaft in der Behr-Halle (ehem. Efeuhof) im Rathaus der Stadt Würzburg. „Was bleibet aber… Literatur im Lande“ - ist ein verfremdetes und angedeutetes Hölderlin Zitat: „Was aber bleibet stiften die Dichter“ und dient als Titel einer Wanderausstellung der „Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten“ (ALG). Die ALG hat als Dachverband von 260 Literaturgesellschaften eine vielfältige Darstellung der deutschen Literaturlandschaften zusammengestellt, welche die Leonhard-Frank-Gesellschaft nach Würzburg brachte. Die Ausstellung wird vom 2.-17. September 2021 in der Behr-Halle im Würzburger Rathaus gezeigt.

 

Die Ausstellung zeigt Lebensläufe und Einführungen in das Werk unterschiedlicher deutschsprachiger Autorinnen und Autoren. Präsentiert werden Werke von zwölf bekannten Autorinnen und Autoren (Karl May, Erich Kästner, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Gotthold Ephraim Lessing und Johann Joachim Winckelmann u.a.), geordnet nach den Schwerpunkten „Lebensformen“, „Utopie“, „Zensur“, „Bündnisse“, „Freiheit“, „Revolution“, „Aufklärung“, „Krieg“, „Flucht“, „Widerstand“ und „Zwietracht“. 

 

Im regionalen Teil der Ausstellung, in dem bayerische und fränkische Autorinnen und Autoren präsentiert werden, findet auch der 1882 in Würzburg geborene Schriftsteller Leonhard Frank seinen Platz, der über seine Geburtsstadt vier tiefgründige Romane schrieb. Die Ausstellung vermittelt das große und vielfältige literarische Erbe in Deutschland und die Bedeutung der Literatur für die Kulturgeschichte und die die regionale Geschichte der Literatur. Die Ausstellung in der Behr-Halle ist montags bis donnerstags von 9-18 Uhr und freitags von 9-13 Uhr geöffnet. Es gelten die aktuellen Corona-Regelungen, Zutritt nur für 3G, Maskenpflicht und 1,5 Meter Abstandsregelung. Die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher müssen  erhoben werden. 

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