Ausstellung „Topographie Jüdisches Nürnberg“ im Offenen Büro

Ausstellung „Topographie Jüdisches Nürnberg“ im Offenen Büro
Von Dienstag, 13. April, bis zum Mittwoch, 5. Mai 2021, sind im Schaufenster des Offenen Büros in der Lorenzer Straße 30 in Nürnberg Arbeiten von Studierenden der Fakultät Architektur der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm zum „Ort der jüdischen Geschichte in Nürnberg“ zu sehen. 
 
2021 steht Deutschland in besonderem Fokus, denn im Jahr 2021 werden Jüdinnen und Juden nachweislich seit 1700 Jahren auf dem Territorium des heutigen Deutschlands leben. Im vergangenen Semester hat sich die Fakultät Architektur der Technischen Hochschule Nürnberg mit diesem Thema bei der Aufgabenstellung für die Bachelorthesis beschäftigt. Im Entwurfsseminar wurde ein Gebäude entwickelt, das dieses Thema – die Topographie des jüdischen Lebens in Nürnberg – aufgreift und präsentiert. Es sollte kein religiöser Ort als Gemeindezentrum oder Synagoge und auch kein reiner Gedenkort entstehen, sondern ein Lernort, ein Ort der Erinnerung, der Information, der Dokumentation, des Austausches, der Begegnung und der Diskussion. 
 
Das Raumprogramm wurde im Entwurfsstudio von den teilnehmenden Studierenden aufgrund der vorangehenden Recherche selbst entwickelt. Grundsätzlich waren ein Eingang mit Café, eine Fläche für eine dauerhafte Ausstellung und Information, ein flexibler Abschnitt für Sonderausstellungen, ein Seminarbereich für Gruppeninformation und die erforderlichen Neben- und Technikflächen gefordert. Ein geeignetes Grundstück wurde auf Basis der Recherche von den Studierenden ausgewählt. Vorab standen drei Grundstücke beziehungsweise Areale zur Wahl: die Baufläche der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Moritzkapelle auf dem Sebalder Platz; eine Fläche nördlich des Stadtmuseums Tucherschloss in der Hirschelgasse und die Fläche südlich des Leo- Katzenberger-Wegs in Nachbarschaft zum „hohen Steg“ in der früheren „Sebalder Steppe“ östlich der Frauenkirche. alf 

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