Internationaler Tag der Pflege am 12. Mai 2021 „Die Pflege ist und bleibt zentral für die Patientenversorgung“

Klinikum Nürnberg
Wie wichtig die Pflege ist, führt uns die Corona-Pandemie Tag für Tag vor Augen. Das Klinikum Nürnberg nimmt den „Internationalen Tag der Pflege“ am 12. Mai zum Anlass, das Licht auf die Leistung der rund 2500 Menschen zu lenken, die am Klinikum Nürnberg tagtäglich in der Pflege und Versorgung von Kranken tätig sind. „Danke an alle Mitarbeitenden des Klinikums für Ihren unermüdlichen Einsatz, nicht nur während der Pandemie“, sagt Peter Schuh, Vorstand Personal und Patientenversorgung. „Sie sind und bleiben der Garant unserer Patientenversorgung.“
 
Die letzten Monate seien schwierig und belastend gewesen, ergänzt Nadine Heym, Pflegerische Koordinatorin am Klinikum Nürnberg Süd. „Die Corona- Pandemie hat den Arbeitsalltag in der Pflege zum Teil komplett verändert. An manchen Tagen stießen wir dadurch buchstäblich an die Grenzen des Leistbaren“, sagt Heym. Doch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien dadurch auch näher zusammengerückt, betont Andrea Nätscher, Pflegerische Koordinatorin am Klinikum Nürnberg Nord. „Ich wünsche mir, dass es so bleibt.“
 
Um die rund 2500 Kolleginnen und Kollegen auf den mehr als 100 Stationen des Klinikums Nürnberg in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen, hat das Klinikum Nürnberg seine Angebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch einmal deutlich ausgebaut.
 
Zu den ohnehin umfangreichen Fortbildungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten in Zusammenarbeit mit dem Centrum für Kommunikation–Information–Bildung (Cekib) kamen gezielte Angebote wie eine Post-Covid-Sprechstunde für betroffene Beschäftigte des Klinikums hinzu. „Ein weiterer Pfeiler, den wir in der Pandemie errichtet haben, ist das psychosoziale Kriseninterventionsteam, das unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Wunsch gezielt begleitet und unterstützt. Niemand soll in schwierigen Momenten allein bleiben müssen“, sagt Peter Schuh.
 
Außerdem profitieren Pflegekräfte am Klinikum Nürnberg von den Angeboten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Das Angebot „Gesund durch die Krise“ umfasst Beratungen verschiedener Experten, wie Beschäftigte mit den Folgen der Corona-Pandemie an ihrem Arbeitsplatz und zuhause besser umgehen. Im Zentrum stehen Themen wie gesunde Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung. Um Schlafstörungen zu verhindern, gibt es eine Online- Schlafberatung für Pflegekräfte.
 
Weil nach wie vor bundesweit rund 30 Prozent der angehenden Pflegekräfte ihre Ausbildung abbrechen, geht das Klinikum Nürnberg als großer Ausbildungsbetrieb mit aktuell fast 400 Azubis in der Pflege neue und bayernweit besondere Wege: Eine Sozialpädagogin berät die Nachwuchskräfte, hilft ihnen beim Umgang mit Patientenschicksalen oder unterstützt sie bei anderen individuellen Hürden. Ziel ist es, die angehenden Pflegekräfte bei der Stange zu halten und die Abbruchquote zu senken.
 
Nicht zuletzt hat das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf am Klinikum Nürnberg seit Jahren einen hohen Stellenwert. Über 80 Prozent der Beschäftigten in der Pflege sind Frauen. „Wo immer es geht, versuchen wir Dienstpläne flexibel zu gestalten und auf familiäre Bedürfnisse durch besondere Arbeitszeitmodelle Rücksicht zu nehmen“, betont Vorstand Peter Schuh. Dazu trage auch die Kinderbetreuungseinrichtung „Die Schaukel“ bei, die über die ganze Pandemiezeit hindurch die Notbetreuung der Kinder der Beschäftigten sicher gestellt habe.
 
Der „Internationale Tag der Pflege“ wird jedes Jahr am 12. Mai begangen. Er erinnert an den Geburtstag von Florence Nightingale, der Pionierin der modernen Krankenpflege.
 
Das Klinikum Nürnberg ist eines der größten kommunalen Krankenhäuser in Deutschland und bietet das gesamte Leistungsspektrum der Maximalversorgung an. Mit 2.233 Betten an zwei Standorten (Klinikum Nord und Klinikum Süd) und 7.000 Beschäftigten versorgt es knapp 100.000 stationäre und 170.000 ambulante Patienten im Jahr. Zum Klinikverbund gehören zwei weitere Krankenhäuser im Landkreis Nürnberger Land.
 
Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität in Nürnberg wurde 2014 gegründet und ist zweiter Standort der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg. In Nürnberg werden jährlich 50 Medizinstudierende ausgebildet. Das Curriculum orientiert sich eng an der Ausbildung der amerikanischen Mayo-Medical School. Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität kooperiert zudem mit weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen im In- und Ausland.

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