Klinikum Nürnberg: Ab Mittwoch müssen Besucher einen negativen Test mitbringen

Klinikum Nürnberg

Die dritte Corona-Welle ist noch nicht vorbei, daher erhält das Klinikum Nürnberg das allgemeine Besuchsverbot bis auf Weiteres aufrecht: In Ausnahmenfällen sind Besuche weiterhin gestattet. Besucherinnen und Besucher mit Ausnahmegenehmigung werden ab Mittwoch, 12. Mai 2021, jedoch gebeten, einen Nachweis über einen maximal 24 Stunden alten, negativen Corona-Test mitzubringen. Alternativ ist auch der Beleg über eine vollständige Impfung gegen COVID-19 beziehungsweise über eine überstandene Infektion möglich. Nur in Einzelfällen – zum Beispiel beim Besuch auf den Intensivstationen – sind Schnelltests der Besucher auf der Station möglich. Auch für Begleitpersonen von Patientinnen und Patienten ändern sich ab Mittwoch die Regeln. 

 

So sehen die Änderungen ab Mittwoch, 12. Mai, für Besucher aus 

Besucherinnen und Besucher dürfen nach wie vor nur in Ausnahmefällen kommen: Das betrifft die Geburtshilfe, die Kinder- und Jugendpsychiatrie, die Stationen des Kinderklinikums, die Geriatrie oder die Palliativstation. Auch auf den Intensivstationen sind in strengen Ausnahmefällen Besuche gestattet. 

Wer einen Patienten in so einem Ausnahmefall besuchen will, darf – wie bislang auch – nur mit Sonderbesuchsschein auf das Klinikgelände. Dazu nehmen Besucher bitte vorher Kontakt mit der Station auf, auf der ihr Angehöriger liegt. Gleichzeitig müssen Besucher in Zukunft einen negativen COVID-19-Testnachweis mitbringen: einen PCR-Test oder Schnelltest; beide Tests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein. Das Testergebnis muss am Eingang des Klinikums beziehungsweise auf der Station vorgelegt werden. 

Vollständig Geimpfte, deren Zweitimpfung länger als 15 Tage zurückliegt, brauchen keinen Test, müssen die Impfung aber belegen können. Auch Genese benötigen keinen aktuellen Test: Sie können alternativ einen positiven PCR- Test mitbringen, der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate alt ist. 

In wenigen Ausnahmefällen können Besucher auch direkt auf den Stationen getestet werden – das betrifft zum Beispiel die Intensivstationen. Außerdem gibt es Ausnahmen bei besonders dringlichen Fällen – zum Beispiel, wenn Angehörige Patienten besuchen wollen, deren Zustand sich akut verschlechtert, und wenn man mit dem Schlimmsten rechnen muss. Dann müssen Besucher am Eingang keinen Test vorlegen und werden in der Regel direkt auf der Station getestet. 

 

So sehen die Änderungen ab Mittwoch, 12. Mai, für Begleitpersonen aus 

Manche Patientinnen und Patienten sind nicht mehr gut zu Fuß, andere können sich nicht mehr so gut orientieren, wieder andere sind so schwer krank, dass sie auch seelischen Beistand brauchen: In solchen Fällen, also wenn es medizinisch notwendig ist, dürfen aktuell auch Begleitpersonen mit auf das Gelände des Klinikums. 

Wer einen Angehörigen lediglich mit dem Auto zu einer Klinik, Ambulanz oder Praxis bringt, braucht keinen Test. Wer jedoch einen Patienten direkt auf die Station oder in die Praxis hinein begleiten will, muss einen negativen COVID- 19-Testnachweis, Impfnachweis oder den Nachweis über eine überstandene Infektion mitbringen. Dieser wird vor Ort kontrolliert. 

 

Für Patienten ändert sich nichts 

Für Patientinnen und Patienten bleibt alles, wie gehabt: Wer stationär aufgenommen wird, wird direkt auf der Station auf das Coronavirus getestet. Ambulante Patienten werden risikoabhängig in den Praxen oder Ambulanzen getestet. 

 

Testzentren in der Nachbarschaft des Klinikums 

In der Nähe des Klinikums befinden sich mehrere Testzentren, in denen man sich kostenlos auf das Coronavirus testen lassen kann. Für Besucher des Klinikums Nürnberg Nord ist die COVID-19-Teststation am Bielingplatz gut zu erreichen. In der Nähe des Klinikums Nürnberg Süd kann man sich am Franken-Center (U-/Busbahnhof Langwasser Mitte) und dienstags und freitags auch an der Schnelltest-Station am Langwasserbad (Breslauer Str. 251) testen lassen. 

 

Das Klinikum Nürnberg ist eines der größten kommunalen Krankenhäuser in Deutschland und bietet das gesamte Leistungsspektrum der Maximalversorgung an. Mit 2.206 Betten an zwei Standorten (Klinikum Nord und Klinikum Süd) und 7.000 Beschäftigten versorgt es knapp 100.000 stationäre und 170.000 ambulante Patienten im Jahr. Zum Klinikverbund gehören zwei weitere Krankenhäuser im Landkreis Nürnberger Land. 

Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität in Nürnberg wurde 2014 gegründet und ist zweiter Standort der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg. In Nürnberg werden jährlich 50 Medizinstudierende ausgebildet. Das Curriculum orientiert sich eng an der Ausbildung der amerikanischen Mayo-Medical School. Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität kooperiert zudem mit weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen im In- und Ausland. 


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