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„Gemeinnützige Arbeit als Türöffner für den Regelberuf!“ – Integrationsbeauftragter Straub unterstützt ausdrücklich den Vorschlag des Bayerischen Innenministers

Der Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Karl Straub, MdL, begrüßt den Vorschlag des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann, MdL, Geflüchteten die Möglichkeit zu eröffnen, gemeinnützig zu arbeiten: „Ich unterstütze ausdrücklich den Vorschlag von Innenminister Joachim Herrmann, der die Landräte und Oberbürgermeister bittet, die Möglichkeiten für die Aufnahme gemeinnütziger Arbeit auszuschöpfen. Arbeit ist ein wichtiger Schritt zur Integration. Und die allermeisten Flüchtenden wollen auch arbeiten und sich in die Gesellschaft einbringen. Gemeinnützige Arbeit ist das Sprungbrett in einen sozialversicherungspflichtigen Job“, so der Beauftragte.

Das Bayerische Innenministerium hat am 28. Februar in einer Pressemitteilung auf den erweiterten Spielraum durch eine Änderung im Asylbewerberleistungsgesetz hingewiesen, aufgrund dessen es leichter möglich ist, Asylbewerbern den Zugang zu gemeinnütziger Arbeit zu ermöglichen. „Der Dienst an der Gemeinschaft ist ein essentieller Stützpfeiler unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens und hilft Menschen dabei, eine Alltagsstruktur zu entwickeln. Zudem erweitern sie ihr soziales Netzwerk und erwerben Sprachkenntnisse oder können sie weiter vertiefen“, so der Beauftragte abschließend.

 

Slogan des Integrationsbeauftragten

 

 

 

„Wir unterstützen vor allem Projekte, die den Beitrag von Einwanderern für unser Land in den Mittelpunkt stellen“

 

In der vergangenen Woche hat uns Karl Straub, der bayerische Integrationsbeauftragte, in München empfangen. Wir hatten dabei Gelegenheit, uns mit ihm zu wichtigen Themen rund um Integration, Einwanderung, Vielfalt und Gesellschaft zu unterhalten und auszutauschen.

Auch Themen rund um die deutsch-türkische Geschichte wurden bei dieser Gelegenheit angesprochen. Straub, der vor allem unter der türkischstämmigen Community in Bayern für seine stets offene und interessierte Art enorm geschätzt wird, hat uns in 9 Fragen und Antworten einen Einblick in seine Arbeit und das breite Themenfeld Integration in Bayern gewährt.

 

 

Karl Straub mit Team. Foto: Nadine Stegemann

 

1. Die Rolle des Integrationsbeauftragten ist eine anspruchsvolle und herausfordernde Aufgabe. Was hat Sie dazu bewegt, diese Position anzunehmen?

Aktuell ist diese Aufgabe zweifellos eine der schwierigsten, aber sie ist auch ein Herzensthema für mich, das mich seit vielen Jahren begleitet. Bereits seit über einem Jahrzehnt habe ich im Petitionsausschuss zahlreiche schwierige Fälle bearbeitet und dabei viele Menschen in herausfordernden Lebenssituationen unterstützt. Dies hat mir gezeigt, wie wichtig und wertvoll die Arbeit im Bereich der Integration ist. Ein weiterer großer Einfluss war Martin Neumeyer, der erste Integrationsbeauftragte Bayerns, der nicht nur ein Kollege, sondern auch ein Freund und Vorbild für mich ist. Seine Leidenschaft und sein Engagement haben mich inspiriert, diese Aufgabe anzunehmen und mein Bestes zu geben, um die Integration in unserem Freistaat voranzubringen. Ich sehe es als meine Pflicht an, einen Beitrag zu einer harmonischen und inklusiven Gesellschaft zu leisten, die allen Menschen gleiche Chancen bietet.

 

2. Welche Arten von Beziehungen konnten Sie zu Menschen mit Migrationshintergrund in Ihrem Wahlkreis sowie in anderen Teilen des Freistaats Bayern aufbauen?

Ich hatte das Privileg, viele wunderbare Begegnungen mit Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen zu erleben. Jede dieser Begegnungen bereichert mich und erweitert meinen Horizont. Ich mag Menschen, und der Austausch mit ihnen ermöglicht es mir, kontinuierlich dazuzulernen. Unsere gesellschaftliche Vielfalt ist eine enorme Stärke, die Bayern prägt und bereichert. Durch diese Beziehungen konnte ich ein tieferes Verständnis für die vielfältigen Lebensrealitäten und Herausforderungen entwickeln, denen Menschen mit Migrationshintergrund gegenüberstehen, und zugleich die vielen positiven Beiträge erleben, die sie zu unserer Gesellschaft leisten. Diese Verbindungen sind für mich von unschätzbarem Wert, da sie zu einem besseren gegenseitigen Vers- tändnis und einer stärkeren Gemeinschaft beitragen.

3. Wie fühlen Sie sich in den Gemeinschaften der Einwanderer und wie beurteilen Sie deren Beitrag für Bayern?

Ich habe das Glück, viele Menschen aus den unterschiedlichsten Communities treffen zu dürfen, und ich empfinde dies als eine absolute Bereicherung. Ich wurde stets freundlich und herzlich aufgenommen, was mir fast das Gefühl gibt, Teil dieser Gemeinschaften zu sein. Wir leben in einer globalisierten Welt, die sowohl Chancen als auch Risiken birgt. Meiner Erfahrung nach überwiegen die positiven Aspekte bei weitem. Menschen mit Migrationshintergrund sind dringend benötigte Fach- und Arbeitskräfte und bereichern uns auch menschlich und kulturell. Ohne ihre Beiträge würde es in fast allen Bereichen unseres Lebens, sei es in der Pflege, der Gastronomie oder im Handwerk, katastrophal aussehen. Bayern braucht Menschen mit Migrationsgeschichte, um weiterhin erfolgreich und vielfältig zu sein. Ihre Fähigkeiten, Perspektiven und kulturellen Hintergründe tragen wesentlich zur Dynamik und Innovationskraft unseres Landes bei.

 

4. Sie sind häufig in Gemeinschaften mit Migrationshintergrund präsent und nehmen an deren Aktivitäten teil. Wie bewerten Sie den Anpassungsprozess der Einwanderer basierend auf den Rück- meldungen, die Sie erhalten? Die Rückmeldungen, die ich erhalte, sind überwiegend positiv. Es gibt so viele gelungene Beispiele von erfolgreicher Integration, dass ich oft erstaunt bin, wie schnell und gut Menschen hier ankommen und sich einleben. Wichtig ist mir, dass Menschen sich nicht vollständig assimilieren müssen. Integration bedeutet nicht, die eigene Kultur aufzugeben, sondern einen respektvollen und bereichernden Austausch zu schaffen. Natürlich gibt es Herausforderungen, insbesondere wenn jemand aus einer Kultur kommt, die unserer sehr entgegengesetzt ist. Hier braucht Integration Zeit und Geduld und findet vielleicht auch erst in der nächsten Generation wirklich statt. Doch insgesamt bin ich sehr optimistisch, was den Anpassungsprozess betrifft. Es ist ermutigend zu sehen, wie viele Menschen aktiv daran arbeiten, Brücken zu bauen und Teil unserer Gesellschaft zu werden.

 

 

5. Welche Erwartungen haben Sie als Integrationsbeauftragter an die Menschen mit Migrationshintergrund?

Ich erwarte, dass sie das Beste aus den beiden Welten und Kulturen, die sie in sich tragen, leben. Sie sollten stolz auf ihre Herkunft sein, sich aber auch als Teil der deutschen Gesellschaft fühlen. Gleichzeitig erwarte ich von den Menschen ohne Migrationsgeschichte eine respektvolle Haltung gegenüber den Neuankömmlingen. Integration ist keine Einbahnstraße und bedeutet nicht vollständige Anpassung, sondern Begegnung auf Augenhöhe. Beide Seiten müssen offen und bereit sein, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu respektieren, um ein harmonisches Zusammenleben zu ermöglichen. Nur durch gegenseitige Anerkennung und Respekt können wir eine wirklich integrative und solidarische Gesellschaft schaffen.

 

6. Welche Vision haben Sie für die Integration in Bayern, basierend auf Ihren Beobachtungen und Erfahrungen seit Ihrem Amtsantritt?

Mein Ziel ist ein friedliches Miteinander, das durch einen faktenbasierten Dialog zu den Themen Migration, Integration und Asyl getragen wird. Integration gelingt meist gut, und das möchte ich in der Öffentlichkeit bekannter machen. Ich wünsche mir ein offenes, von Respekt geprägtes Miteinander, das von unseren grundrechtlichen Werten getragen wird. Im besten Fall sollte unser Zusammenleben fröhlich und freundschaftlich sein. Diese Vision beinhaltet auch, dass wir die positiven Beispiele gelungener Integration hervorheben und als Gesellschaft lernen, die Vielfalt als Bereicherung zu sehen. Ich träume von einer Zukunft, in der kulturelle Unterschiede nicht trennen, sondern verbinden und gegenseitige Unterstützung und Solidarität selbstverständlich sind.

 

7. Glauben Sie, dass der Anpassungsprozess der Türken, die die größte Einwanderergruppe in Bayern darstellen, erfolgreich verläuft?

Die türkische Gemeinschaft ist schon seit langem ein selbstverständlicher Teil der deutschen Gesellschaft. Viele Mitglieder dieser Gemeinschaft haben sich hervorragend integriert, es gibt mittlerweile viele Akademiker und immer mehr Kinder mit türkischen Wurzeln besuchen Gymnasien und Universitäten. Allerdings wurden im Zuge der Einwanderung der sogenannten „Gastarbeiter“ auch viele Fehler gemacht, die bis heute nachwirken. Dazu gehören Probleme wie Altersarmut und teilweise fundamentalistische Einstellungen bei einigen jungen Menschen. Diese Herausforderungen müssen wir aktiv angehen, um den Integrationsprozess weiter zu verbessern und nachhaltig zu gestalten. Es ist wichtig, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um eine erfolgreiche Integration in der Zukunft zu gewährleisten.

 

 

8. Einwanderer türkischer Herkunft empfinden große Sympathie für Sie. Diese Beziehungen sind im Anpassungsprozess von großer Bedeutung. Wie ist es Ihnen gelungen, in kurzer Zeit solch starke Bindungen aufzubauen?

Die Sympathie beruht auf Gegenseitigkeit. Ich habe großen Respekt vor den Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, oft keine „Bildungsbürger“ waren, sondern einfache Menschen, die in ein Land mit einer fremden Kultur und einer schwer zu lernenden Sprache gekommen sind. Sie haben maßgeblich zum Aufstieg und Erfolg Deutschlands beigetragen und sind Stützpfeiler unserer Gesellschaft. Ich hoffe, dass die Menschen den Respekt spüren, den ich ihnen entgegenbringe. Durch meine ehrliche und offene Art versuche ich, Vertrauen und Verständnis aufzubauen und diese starken Bindungen zu festigen. Es ist mir wichtig, die Geschichten und Erfahrungen dieser Menschen zu hören und ihre Leistungen anzuerkennen, um so eine Basis des Vertrauens und der Zusammenarbeit zu schaffen.

 

9. Welche Erwartungen und Empfehlungen haben Sie an die Einwanderer in Bayern während des Integrationsprozesses?

Integration ist ein wechselseitiger Prozess. Der Staat muss die Rahmenbedingungen schaffen, aber auch jeder Einzelne, der in Deutschland lebt, sollte seinen Beitrag leisten. Dazu gehört, die deutsche Sprache zu lernen, eine Arbeit zu finden und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Ein Ehrenamt zu übernehmen, kann ein unglaublicher Motor für die Integration sein, da es nicht nur die Sprache und Fähigkeiten fördert, sondern auch die sozialen Netzwerke erweitert. Meine Empfehlung an alle Einwanderer ist, sich offen und neugierig auf die neue Umgebung einzulassen und gleichzeitig stolz auf die eigene Herkunft zu bleiben. Indem sie sich aktiv engagieren und ihre Talente und Fähigkeiten einbringen, können sie nicht nur ihre eigene Integration vorantreiben, sondern auch die Gemeinschaft als Ganzes stärken.

 

 Logo des Integrationsbeauftragten

 

 

 

Slogan des Integrationsbeauftragten

 

 

20 Fotografinnen und Fotografen der BSW Fotogruppe und des Foto- clubs Würzburg haben sich mit dem Thema „altern – ein Glück!?“ be- schäftigt. Es entstanden 50 Bilder. Am Donnerstag, 6. Juni 2024, um 10:00 Uhr wird die Fotoausstellung in Zusammenarbeit mit der Senio- renvertretung der Stadt Würzburg im Sparkassen-Beratungscenter Hof- straße 9 in Würzburg offiziell eröffnen. Die Exponate werden bis 27.06.2024 während der Geschäftszeiten (Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 17:00 Uhr) präsentiert.

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Christian Schuchardt hatte sich im vergangenen Jahr die Seniorenvertretung und die Stadt Würzburg gemeinsam mit der Stadtgesellschaft mit dem Mot- to „Generationen im Dialog – Wir alle werden älter“ beschäftigt.

Das Alter wird oft mit Gebrechlichkeit, Pflegebedürftigkeit und Tod in Verbindung gebracht. Der Ruhestand kann zu Einsamkeit führen und das Alter wird häufig negativ betrachtet. Die Seniorenvertretung möch- te diesem negativen Bild des Alters entgegenwirken, indem diese im Dialog mit der jungen Generation die Situation der Älteren in verschie- denen Lebensbereichen beleuchtet.

Ziel ist es, das Konzept des "Alters" neu zu definieren und zu erfor- schen, wie Ältere sich besser in das gesellschaftliche Miteinander ein- bringen können. Es ist wichtig, dass die demografische Entwicklung nicht zu einer Spaltung der Gesellschaft in Alt und Jung führt. Denn die Jungen von heute werden die Alten von morgen sein.

 

Im Juni findet wieder ein Flohmarkt in der Stadtbücherei statt. Der frühe Vogel fängt die besten Schnäppchen.

Zu kleinen Preisen findet man hier Bücher aus den unterschiedlichsten Gebieten. Romane, Sachbücher, Reiseliteratur, alles was das Leserherz begehrt. Aber auch DVDs, Spiele, Hörbücher und Musiknoten.

Der Flohmarkt findet am 01. Juni 2021 von 10:00 bis 15:00 Uhr im 2. Obergeschoss der Stadtbücherei statt, im Dauthendey-Saal. Barrierefrei mit dem Aufzug erreichbar. Bei schönem Wetter gibt es zusätzlich eine zweite Flohmarktfläche im Erdgeschoss, im Innenhof der Bibliothek.

Yurtdışı Türkler ve Akraba Topluluklar Başkanlığı (YTB) Türkiye ile Avusturya arasında imzalanan işgücü anlaşmasının 60. yılında gala programı ve resepsiyon tertip etti.
Yurtdışı Türkler ve Akraba Topluluklar Başkanlığı (YTB) Türkiye ile Avusturya arasında 15 Mayıs 1964 tarihinde imzalanan işgücü anlaşmasının 60. yılında Viyana’da gala programı ve resepsiyon düzenledi. Programa, Aile ve Sosyal Hizmetler Bakanı Mahinur Özdemir Göktaş, Avusturya Federal Kadın, Aile, Uyum ve Medya Bakanı Susanne Raab, YTB Başkanı Abdullah Eren, Türkiye’nin Viyana Büyükelçisi Ozan Ceyhun, Türk sivil toplum kuruluşları ve toplumun önde gelen isimleri ile Avusturya’dan üst düzey yetkililer katıldı.
 
BURADA YAŞAYAN TÜRKLER, AVUSTURYA'NIN AYRILMAZ BİR PARÇASI OLDU
Aile ve Sosyal Hizmetler Bakanı Mahinur Özdemir Göktaş programda bir konuşma yaptı. Göktaş konuşmasına Cumhurbaşkanı Recep Tayyip Erdoğan’ın selamını ileterek başladı. Türk toplumunun iki ülke arasındaki ilişkileri güçlü kıldığına dikkat çeken Göktaş, “Türkler buraya geldiklerinde en fazla birkaç sene kalacak ‘gastarbeiter’lardı. Ancak geri dönülemedi, yıllar geçti ve Anadolu'nun insanları ikinci, üçüncü nesil olarak bu topraklarda gözlerini açtı. Vatan uzaktı ancak gönüller yakındı. Buradaki Türk toplumu iki ülke arasındaki ilişkileri güçlü kıldı, siz güçlü kıldınız. Burada yaşayan Türkler, Avusturya'nın ayrılmaz bir parçası oldu” dedi.
Türkiye ve Avusturya’nın kadim ilişkilere sahip iki ülke olduğunu anlatan Göktaş, içinde bulunduğumuz yılın iş gücü anlaşmasının 60’ıncı yılı olmasının yanı sıra, Türkiye-Avusturya dostluk anlaşmasının da yüzüncü yıl dönümü olduğunu hatırlattı. Yüz yılı geride bıraktığımız bu süreçte, eğitimden güvenliğe; ekonomiden sanata pek çok alanda iş birliği kurulduğunu aktaran Göktaş, “İki köklü devlet arasındaki ilişkiler iş gücü anlaşmasıyla başka bir boyut kazandı ve buradaki Türk toplumunun temeli atılmış oldu” dedi.
Avusturya ekonomisine önemli katkıları olan Türk toplumunun aynı zamanda iki ülkenin kültürel ve insani anlamda da yakınlaşmasını sağladığını belirten Göktaş, “Bu anlamda, bu ülkede yaşayan her bir vatandaşımızı Türkiye ve Avusturya arasında kurulan güçlü bağın önemli birer aktörü olarak görüyoruz. Bugün vatandaşlarımız ticaret, bilim, tıp, siyaset, sanat ve spor gibi alanlarda; Avusturya’nın sosyal, siyasal, ekonomik ve kültürel hayatının ayrılmaz bir parçası oldular” diye konuştu.
 
TÜM BU SORUNLARI YAKINDAN TAKİP EDİYORUZ
Son yıllarda artarak devam eden ırkçılık olaylarına da değinen Göktaş, “Vatandaşlarımızın maruz kaldığı ırkçılık ve ayrımcılık karşısında onların haklarını muhafaza etmek, en asli vazifemizdir. Bu anlamda yaşanılan tüm bu sorunları yakından takip ediyoruz ve çözüm arayışları içindeyiz” dedi.
 
TÜRKLERİN BÜYÜK ÇOĞUNLUĞU KENDİLERİNİ BU ÜLKENİN BİR PARÇASI GÖRÜYOR
Avusturya Federal Kadın, Aile, Uyum ve Medya Bakanı Raab da işgücü anlaşmasının 50’nci yılını Türkiye’de farklı bir görevdeyken kutladığını bugün de bakan olarak 60’ıncı yıl kutlamasına katılmaktan duyduğu memnuniyeti belirtti.
Avusturya’da yaşayan Türklerin büyük çoğunluğunun kendilerini bu ülkenin bir parçası olarak gördüğünü belirten Raab, “Son dönemlerde Türk kökenli birçok insanın Avusturya'da ikinci bir vatan bularak toplumsal yaşamın bir parçası haline geldiğini görüyoruz. Marx Frisch’in ‘Biz işçi istedik ama insanlar geldi.’ değerlendirmesi olmuştu. Bu insanlar yeni bir yerde yeni bir yaşam kurarak bulundukları yeri ikinci bir vatan edindiler. Ve bize gösterdiler ki kendi köklerinden vazgeçmeden Avusturya’da yaşayabilmek, Avusturya için yaşamaktır” diye konuştu.
 
HER ZAMAN YUR TDIŞINDAKİ VATANDAŞLARIN YANINDAYIZ
Avrupa’daki Türklerin hikayesinin bir başarı hikayesi olarak özetlenebileceğini ifade eden YTB Başkanı Abdullah Eren, YTB olarak her zaman yurt dışındaki vatandaşların yanında olduklarını aktardı. Türk toplumunun Avusturya için birlikte üretip ortak bir gelecek hayaliyle fedakârca çalıştığını anlatan Eren, “Türkler, misafir işçilikten kalıcı yurttaşlığa uzanan bu 60 yıllık yolu ülkedeki Avusturyalı diğer yurttaşlarla birlikte yürümüş, Avusturya için birlikte üretmiş ve ortak bir gelecek hayaliyle fedakârca çalışmıştır” şeklinde konuştu.
Göçmenlikle başlayan bu serüvenin, Türklerin Avusturya’nın asli ve vazgeçilmez unsurlarından biri haline gelmesiyle devam ettiğini dile getiren Eren, “Bu süreçte Avusturya Türk Toplumu camiler, kültür merkezleri, medya organları ve oluşturdukları neşriyat ile etkisi yadsınamaz bir etkileşimi de başlatmışlardır. Türk toplumu, Avusturya’da ekonomiden siyasete, sivil toplumdan akademiye, kültür-sanattan spora kadar pek çok farklı alanda sağladıkları muazzam katkılarla bizleri gururlandırmaktadır. Kurdukları 6.400’e yakın işletme ve Türk müteşebbislerin sağladıkları 10 bini aşkın istihdam imkânı ile Türkler, Avusturya ekonomisine hayatî bir güç katmaktadır” dedi.
Programda konuşmalarını gerçekleştiren Türkiye’nin Viyana Büyükelçisi Ozan Ceyhun da şunları kaydetti: "Avrupa’ya göç eden Türkler günlük yaşamda pek çok sorunla karşılaştılar. Sadece burada değil Almanya’da, Fransa’da da bunları yaşadılar. Heim denilen yurtlarda yaşıyorlardı. Bugün gelinen noktada, Avusturya kökenli Türklerin olduğu, burada güvende hissettikleri, var olan sorunları beraber çözmeye gayret gösterdikleri bir toplum ortaya çıktı. Çocukları doktor, mühendis, siyasetçi veya topluma katkı sağlayan pek çok önemli kişi haline geldi."
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Plakataktion mit dem Motto „Fair feiern“ sensibilisiert für Interessenskonflikte...

Anfang Juni ist es wieder soweit: Das Wetter wird milder, die Grünanlagen werden grüner und die Abende werden länger. Sommergefühle kommen auf. Die Menschen im Stadtgebiet zieht es wieder nach draußen. Die schönste Zeit des Jahres beginnt und man trifft sich mit Freunden am Mainufer oder in der Innenstadt, um gemeinsam Zeit zu verbringen. Doch nicht jeder sieht der aufkommenden Feierstimmung wohlwollend entgegen.

 

Was für die einen die schönste Zeit des Jahres bedeutet, ist für andere oft mit nächtlichen Ruhestörungen und Verunreinigungen rund um den eigenen Wohnraum verbunden.

Um gleichermaßen die Bedürfnisse der Anwohner zu schützen, aber trotzdem auch das Feiern in einem sozialverträglichen Rahmen zu ermöglichen, wurde vor mittlerweile zwei Jahren das Konzept „Nachtleben in Würzburg – sicherer und konfliktfreier machen!“ vom Stadtrat ins Leben gerufen. Es wurden verschiedene Regelungen wie etwa ein Alkoholverbot auf der Sanderstraße und der Juliuspromenade ab 01.00 Uhr nachts sowie ein Musikanlagenverbot ab 22.00 Uhr bzw. 23.00 Uhr an Teilabschnitten des Mainufers getroffen und in einen Projektrahmen gegossen.

Zudem wurde als Partner das Team von „Miteinander leben & feiern - Allparteiliche Konfliktmanagement in Würzburg“ gewonnen. Die sogenannten Nachtmediatoren des „Miteinander-Teams“ sind freitags und samstags bis zu später Abendstunde in den Hotspot-Gebieten im Einsatz und sensibilisieren vor allem Feiernde vor Ort.

 

Durch die hohe Fluktuation im Partyvolk, wie etwa durch neue Studierende im Erstsemester oder im Erasmus-Programm, erfährt das „Miteinander“-Team wiederholt, dass die Regelungen zwar als zielführend erachtet werden und auch eine hohe Akzeptanz für diese besteht, aber die Feiernden oftmals schlichtweg die Regelungen nicht kennen.

Daher hat das Team von „Miteinander leben & feiern“ gemeinsam mit der Stadt Würzburg und in Kooperation mit vier Studierenden des Studiengangs Medienmanagement der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt zum Start der Sommersaison eine Plakat- und Social-Media-Kampagne initiiert.

Startschuss für die Kampagne war das vergangene Wochenende. Seit Freitag hängen nun in der Altstadt und am Mainufer vielerorts Plakate mit Motiven, die mit den einleitenden Worten „Hey Wü“ die Feiernden unter anderem auf die Nachtruhe der Anwohner, das teilweise geltende Musikanlagenverbot am Mainufer und das „Wildpinkel“-Verbot hinweisen.

 

Auf allen Aushängen findet sich auch ein QR-Code, der auf die Homepage von „Miteinander leben & feiern“ führt (www.miteinander-wuerzburg.de/regelungen). Hier sind die geltenden Regelungen und drohende Verwarngelder bei Verstößen noch einmal umfassend aufbereitet. Im Falle von Missständen im Kontext des nächtlichen Feierns findet man hier auch die Kontaktdaten, um diese zu melden.

Mit der Sommerkampagne möchte die Stadt Würzburg eine erhöhte Aufklärung über die geltenden Regelungen unter den Feiernden erzielen und gleichzeitig Bewusstsein für die Bedürfnisse der Anwohner schaffen. So soll das Nachtleben in Würzburg wieder einen kleinen Schritt sicherer und konfliktfreier werden.

 

 

  

 

Türk Devletleri Teşkilatı (TDT) adına, Azerbaycan’ın milli günü 28 Mayıs Bağımsızlık Günü münasebetiyle Azerbaycan Hükümetini ve kardeş Azerbaycan halkını en içten dileklerimle kutluyorum.
Türk Devletleri arasında kardeşlik ve dostluk ilkeleri üzerine kurulmuş olan TDT, bağımsızlık, egemenlik, toprak bütünlüğü ve uluslararası kabul görmüş sınırların dokunulmazlığı gibi temel değerlere bağlılığını kararlılıkla sürdürmektedir. Azerbaycan'ın Teşkilatımız bünyesindeki ortaklık ve bütünleşmenin geliştirilmesine yönelik önemli katkıları, sadece Üye Devletlerimiz için değil, aynı zamanda bölgemizde de barış, istikrar, güvenlik ve refahın arttırılmasında etkili olmuştur.


Bu vesileyle, Azerbaycan Cumhuriyeti'nin TDT'ye verdiği sürekli destek için en derin şükranlarımı yinelemek isterim. Bu önemli vesileyle tüm Azerbaycan halkına esenlik ve refah dileklerimi sunuyorum.

Büyükelçi Kubanıçbek Ömüraliyev
Türk Devletleri Teşkilatı Genel Sekreteri

 

 

SOLİNGEN (AA) - Almanya'nın Solingen kentinde 31 yıl önce ırkçılar tarafından kundaklanan evin önüne bisikletleriyle gelen Kuzey Ren Vestfalya (KRV) eyaleti belediye meclisleri üyeleri, olay yerine gül bırakarak saldırıda yaşamını yitiren aynı aileden 5 Türk'ü andı.

KRV Uyum Meclisleri Birliği (LAGA) Başkanı Tayfun Keltek, Monheim Belediye Başkanı Daniel Zimmermann, KRV Eyalet Meclisi Üyesi Tülay Durdu ve anmaya katılan yaklaşık 50 bisikletçi, ırkçılığı kınayan ifadelerin yazılı olduğu tişörtler giydi.

 

Etkinlikte Solingen'de 1993'te 5 üyesi yaşamını yitiren Genç ailesinin bazı fertleri de hazır bulundu.

LAGA Başkanı Keltek, AA muhabirine yaptığı açıklamada, geçen yıl başlattıkları pedal çevirme etkinliğini gelecek yıllarda da sürdüreceklerini söyledi.

 

Keltek, "Burada 5 insanımız öldürülerek 'Burada kalmayın, yaşamayın!' sinyali verilmişti. Burada yaşamını yitirenlerin anısına, aynı zamanda gelişen ırkçı tavırlara karşı çıkmak için buradayız." dedi.

Solingen'de 25 Mart'ta kundaklama sonucu çıkan yangında da üç kişinin yaşamını yitirdiğini hatırlatan Keltek, yetkililerden bu olayın da ırkçı saldırı olup olmadığına dair şüphelerin ve arka planının aydınlatılmasını istedi.

31 yıl önce ırkçı saldırının yaşandığı evin önüne gül bırakan Uyum Meclisleri Birliği üyeleri, daha sonra bisikletleriyle saldırıda yaşamını yitiren Genç ailesi üyelerini sembolize eden anıta ziyarette bulundu.

 

- Solingen faciası

Almanya'nın Kuzey Ren Vestfalya eyaletindeki Solingen kentinde 29 Mayıs 1993'te Genç ailesinin Untere Werner Caddesi'ndeki evleri kundaklanmış, saldırıda Gürsün İnce (28), Gülüstan Öztürk (12), Hatice (19), Hülya (9) ve Saime Genç (5) hayatını kaybetmişti.

Yakalanan failler Markus Gartmann, Felix Köhnen, Christian Reher ve Christian Buchholz, mahkemece verilen hapis cezalarını çekmelerinin ardından tahliye edilmişti. Kimlikleri değiştirilerek gizli tutulan saldırganlar, yaşamlarını Almanya'da sürdürüyor.

 

 

 

 "Rusya bugün de güvenliğimizi tehdit ediyor. Rusya Ukrayna'ya saldırdı ve muhtemelen yarın ya da öbür gün burada olabilir. Milliyetçi olma ya da sadece Amerika'yı izleme tuzağına düşmemeliyiz"
 

BERLİN (AA) - Fransa Cumhurbaşkanı Emmanuel Macron, Avrupa'yı her yerde savunacak güç ve kararlılıkta olmaları gerektiğini belirterek, bağımsız bir "Avrupa güvenlik ve savunma politikasına" ihtiyaç duyduklarını söyledi.

Almanya'ya devlet ziyaretinde bulunan Macron, Almanya Cumhurbaşkanı Frank Walter Steinmeier ile Dresden'de yaklaşık 10 bin Avrupalı gence hitap etti.

Dresden'deki Neumarkt Meydanı'nda konuşan Macron, "Avrupa'yı her yerde savunacak gücü ve kararlılığı bulmalıyız." dedi.

 

Güçlü ve egemen bir Avrupa'nın elzem olduğu vurgulayan Macron, Avrupa'nın bir dönüm noktasında olduğunu belirterek, "Avrupa barışın, refahın ve demokrasinin hikayesidir. Ancak Avrupa harekete geçmezse tüm bunlar artık tehdit altında." diye konuştu.

Rusya'nın Ukrayna'ya açtığı savaş sonrası Avrupa kıtasına savaşın yeniden geldiğine dikkati çeken Macron, bu nedenle bağımsız bir Avrupa güvenlik ve savunma politikasının gerekliliğine işaret etti.

Macron, "Rusya bugün de güvenliğimizi tehdit ediyor. Rusya Ukrayna'ya saldırdı ve muhtemelen yarın ya da öbür gün burada olabilir. Milliyetçi olma ya da sadece Amerika'yı izleme tuzağına düşmemeliyiz." ifadelerini kullandı.

 

Macron, Ukrayna'da tehlikede olan şeyin Avrupa'nın güvenliği olduğu uyarısında bulunarak, "Eğer Ukrayna'da güçlü olanın kuralı geçerli olursa Almanya ya da Fransa bile artık güvende olmayacaktır. Ukrayna'da gerçekten tehlikede olan şey bizim barışımız ve güvenliğimizdir.” şeklinde konuştu.

Avrupa ekonomilerinin büyüme sorununa da değinen Macron, "Karşı karşıya olduğumuz risk artık kendi büyümemizi yaratamıyor olmamızdır. Büyüme olmadan sosyal bir devlet modeli de olmaz. Avrupa'nın gelecek nesiller için bir büyüme modeline ihtiyacı var." değerlendirmesinde bulundu.

 

- Steinmeier'den Avrupa'ya cesaret ve güven çağrısı

Almanya Cumhurbaşkanı Frank Walter Steinmeier de Avrupa'da özgürlük ve demokrasinin önemini vurgulayarak, "Avrupa şüphe ve korkudan doğmamıştır. Avrupa cesaret ve güvenin sonucudur. Bunu şimdi tekrar göstermeliyiz." dedi.

Steinmeier, nesiller boyunca kıta Avrupasının bir özgürlük ve demokrasi kıtası olmasını sağlamak için çaba gösterdiğini sözlerine ekledi.

 

BERLİN (AA) - Almanya Dışişleri Bakanı Annalena Baerbock'un Berlin'de düzenlenen bir etkinlikte Alman hükümetinin Filistin politikası nedeniyle yuhalandığı ortaya çıktı.

Sosyal medyaya yansıyan görüntülerde, Baerbock'un dün Berlin'de anayasanın kabulünün 75. yılı nedeniyle düzenlenen Demokrasi Festivali'nde yaptığı konuşma sırasında yuhalandığı görüldü.

Etkinliğe katılan dinleyicilerden bazıları, Alman hükümetinin Filistin politikasını protesto etti, Baerbock'un konuşmasını yuhalayarak ve pankartlar açarak engellemek istedi.

Alman hükümetini tek taraflılıkla suçlayan katılımcılar, Baerbock'tan İsrail'e silah sevkiyatının derhal durdurulmasını talep etti.

Alman medyasında yer alan haberlerde de Baerbock'u protesto eden dinleyicilerden Yahudi olduğunu söyleyen bir kadının, "İsrail'in Gazze saldırıları sonrası Almanya'da düşünce özgürlüğü kalmadığı" şeklinde bağırdığı ifade edildi.

Baerbock'u protesto edenlerin daha sonra güvenlik eşliğinden salondan çıkartıldıkları belirtildi.